GerhardKern.de Ideologie- und Gesellschaftskritik

30.8.2010

Sarrazin und kein Ende?

Filed under: Uncategorized — Gerhard A. Kern @ 15:34

Sarrazin

Jetzt mischen sie alle mit. Es ist kaum zu verstehen, was an den Auslassungen des Herrn Sarrazin so reizvoll ist, dass die meisten Männer und einige Frauen gleich sämtliche Hosen fallen lassen. Was da an Hasspotential entwickelt und an mehr oder weniger intelligenten Sprüchen geklopft wird, das kann nur noch verwundern. Oder vielleicht doch nicht? Der Mann hat ja offensichlich geschrieben, was dem Deutschen so auf der Seele brennt. „Deutschland schafft sich ab“ schrieb er. Ja und? Wäre es denn nicht wunderbar? Dieses Land könnte zum Schmelztiegel der Kulturen werden; das Germanische würde dabei sein können und wäre so relativiert, wie es ihm gebührte.

Es mag ja sein, dass auch Wahres beim Hexer* entfleucht ist, sicher ist aber auch, dass die Mottenkiste der Wissenschaft bemüht wurde und viele die Second Hand Ware doch noch ganz brauchbar fanden.

Irgendwie erinnert mich das Ganze an den berühmten Schwetterlingsflügelschlag, der den Hurrican ausgelöst haben soll. Ein Furz aus einem Hintern vernebelt den ganzen Raum und kriecht aus allen Ritzen. Deutschland stinkt und zwar wie schon lange nicht mehr. Anders herum könnte man auch es sagen, es duftet, wie es tatsächlich ist und Duft kann auch unerträglich sein. Daher hat das mit dem Abschaffen durchaus seinen Reiz.

*Hendrik Broder sprach von Hexenjagd

Zeichnung: Hexenmeister von Wilibald von Schulenburg

Ein Freund machte mich auf den sehr lesenswerten Beitrag aus den Blättern für deutsche und internationale Politik von Albrecht von Lucke aufmerksam: Hier klicken

13.8.2010

Kritik, oder Synergien schaffen?

Filed under: Uncategorized — Gerhard A. Kern @ 12:02

Nach einigen zustimmenden und auch sonst positiven Reaktionen, die direkt an den Schwerpunktorganisator gesandt wurden, kam nun (in Contraste Nr. 310/311) die Reaktion von den Herausgeber/innen des Sammelbandes „Antiziganistische Zustände“ mit einer kritischen Stellungnahme. Ich begrüße die Kritik sehr und verspreche den Schreibern, der Schreiberin ihren Ansatz sehr ernst zu nehmen und es würde mich freuen, wenn in der hoffentlich nun stattfindenden Auseinandersetzung möglichst viel Erkenntnisgewinn für die Kontrahenten und Kontrahentinnen, aber auch für die Leser_innen dieser Zeitschrift herauskommen würde. Nicht in dem Sinne, das jene, welche die Definitionsmacht derzeit besitzen, ihren Machtvorsprung ausweiten, sondern, dass er dazu beiträgt Fehler in der Erkenntnis zu verhindern und alle Beteiligten damit ein Stück weiter zu bringen.

 

Da nun die Zeitschrift für Selbstorganisation meine Replik auf die Stellungnahme nicht in den folgenden Ausgaben bringen kann oder will, gebe ich den Interessierten die Möglichkeit den voräufigen Diskussionsstand zur Kenntnis zu nehmen. Die Links führen zu den Beiträger der Kontrahen_innen.

kommentar-zu-contraste-mai-2010.pdf

gedanken-zum-kommentar.pdf

replik-antiziganismus.pdf

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