Ägypten und das Damoklesschwert der Revolution

Nun hat sich bewahrheitet, was die Unken vorhergesagt haben: Es gibt den Dominoeffekt im nördlichen Teil Afrikas und kein Mensch kann derzeit wirklich wissen wohin die Reise geht.

Prinzipiell sind die Revolutionen zu begrüßen. Die Menschen sollten sich nicht von Regierungen ins Unglück stürzen lassen und sie sollten bereit sein für ihre Interessen zu kämpfen. Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass außer vielleicht den Moslembrüdern keiner ein Konzept für die Zukunft hat; und das ist äußerst gefährlich nicht nur für diese Region. Wer von den Akteuren steht für die Garantie des Friedens mit Israel?  Werden die Antizionisten und Antisemiten die Oberhand gewinnen? Dann sieht die Zukunft ziemlich schwarz aus.

Die Aufgabe der westlichen Politiker ist in dieser Stunde die Entscheider in Ägypten, Tunesien, Jemen und Jordanien im Sinne einer menschenrechtlichen und basisdemokratischen Politik zu unterstützen und ihre Gesellschaften dahin gehend aufzuklären.

Geschieht das nicht, könnte die von so vielen gut gemeinte Revolution zu einem bösen Erwachen führen.

Über Gerhard A. Kern

Geboren kurz vor dem Ende des national-sozialistischen 3. Reiches, als Kind unterprivilegierter Eltern. Der Vater als Unteroffizier in Russland verschwunden. Einfache Schulausbildung, Handwerkslehre, Erzieher, autodidaktische Schulungen, Anarchist, pädagogischer Heimleiter in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Autor und Referent, Verleger eines Selbstverlages, politisch internationalistisch und linksliberal. Motto: "Jede Wahrheit ist zu hinterfragen und Kritik sollte und darf immer schonungslos sein!"
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar