Härtere Zeiten – Ethnos oder Demos?

Diesen hervorragenden Beitrag von Sabine Schulzendorf möchte ich meinen Lesern oder Leserinnen nicht vorenthalten: http://redaktion-bahamas.org/artikel/2019/81-haertere-zeiten/

Eine Kritik wäre erwünscht.

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Religion oder Ideologie?

Da es immer wieder die Problematik gibt, Religion von Ideologie zu unterscheiden, findet Ihr hier eine mögliche Interpretation von Tabula Rasa, der ich mich anschließen möchte: https://www.tabularasamagazin.de/32324-2/

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Die „Vierte Gewalt“?

Ob man nun die Medien als die „vierte Gewalt“ bezeichnen kann, bleibt diskutabel.
Die „Vierte Gewalt“ im Staate, also die Print- TV- oder Online-Medien sind fast ausschließlich Erfüllungsgehilfen der Macht geworden. Leider gilt das aber auch für die vielen zivilrechtlichen Organisationen, NGOs und viele andere.
Sie „umschwänzelten, umschwirrten und betrogen“ ihre Herrschaft, von der sie allzu abhängig waren. (Zitat aus Balzac, Gesammelte Schriften Band 3, Berlin 2018 69 ff.)
Jedenfalls sollten jene denen an Klärungen im politischen Prozess gelegen ist, den hervorragenden Beitrag „Die Leiden des Erfinders“ von Martin Stobbe in der neuen „Bahamas Nr. 81“ lesen.
„Die Leiden des Erfinders Claas Relotius sind keine journalistischen Verfehlungen, sondern nachgefragte Skills bei der Erziehung zur Unmündigkeit. Martin Stobbe misst die Relotiusdichte im Journalismus.“ http://beta.redaktion-bahamas.org

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Neue Hexer?

Heute morgen schrieb ich noch auf Facebook zum Streit um Henryk M. Broder: „Weiter gehts“.

Gemeint war die Debatte in den „Sozialen Netzwerken“ oder auch in den übrigen Medien. Mittlerweile steuert das Ganze auf eine der hässlichsten Auseinandersetzungen in dieser Gesellschaft zu. Was da in einigen Kommentaren an „intellektuellem“ Müll verbreitet wird, wie dort Menschen aus dieser Gesellschaft verunglimpft werden, nimmt Formen an, die ich nicht für möglich gehalten habe. Beleidigungen, Vorurteile und jede Menge Falschbehauptungen wurden und werden gepostet und zwar mit einer Inbrunst, die Schlimmeres erahnen läßt. Selten findet man so umsichtige oder sachliche Erörterungen, wie die des von mir sehr geachteten Historikers Michael Wolffsohn. Er stellt die Rede des Henry M. Broder vor der Fraktion der AfD so dar, wie sie vorgebracht und gemeint war, durchaus kritisch der Partei gegenüber und mit einer klugen Humoristik, die eben nur Broder wirklich kann. https://www.welt.de/debatte/kommentare/article188065403/Michael-Wolffsohn-Henryk-M-Broder-der-AfD-Entzauberer.html

Besonders die Vertreter oder Agitatoren von „wirsindmehr-“ offenbarten sich durch hasserfüllte Äußerungen, die stark an eine sogenannte „Fäkalsprache“ erinnern. Es scheint keine Möglichkeit mehr, sachliche und/oder seriöse Diskussionen zu führen. Ich frage mich nur, wann so widerständige Personen wieder an einen Pranger gestellt werden, vom Scheiterhaufen für Hexer und Hexen schweigen.
Das scheint leider ein Phänomen unserer Zeit durch die technische Entwicklung der Computer, der damit zusammenhängenden KI und eines ökonomischen und politischen Systems zu sein, welches offenbart noch gar nicht richtig begriffen wird.

(siehe herzu auch: https://www.zeit.de/kultur/2015-07/kapitalismuskritik-selbstberuhigung-armin-nassehi/komplettansicht )

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Neue Götter braucht das Land

 

Macron taucht in der französischen Geschichte, wie ein Gott. Mittlerweile zeigt sich, dass Götter wohl auch nicht mehr das sind, was sie mal waren. Vielleicht braucht es da auch schon mal einen neuen.

Und so taucht er denn auch auf genau zur rechten Zeit, der der Gott des alternativen Marsches an Wirkmächtigkeit verliert. So berichtet denn Stefan Brändle im neuen Cicero, von dem jungen und stoppelbärtigen Raphael Glucksmann (Sohn seines berühmten Vaters André Glucksmann), der sich wohl vorgenommen hat, die Fehler des Emanuel Marcron nicht nur nicht zu wiederholen, sondern den Europahungrigen Franzosen zu verkünden, dass es nicht nur um Ökonomie und Verteidigung gehe, sondern dass auch die intakte Ökologie ein dringendes Bedürfnis der Nation sei.

https://www.cicero.de/aussenpolitik/-raphael-glucksmann-emmanuel-macron-frankreich-sozialisten-linke-en-marche/plus

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Piqd

Ein „Sturm im Wasserglas“?

Heute erhielt ich per Mail das folgende Anschreiben von einem Frederik Fischer mit folgendem Wortlaut:

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ein Politiker zieht sich aus den sozialen Medien zurück und bestimmt damit tagelang die Schlagzeilen. Die Aufregung um Robert Habecks Medienverhalten ist faszinierend, weil sie für so vieles steht, was unsere Zeit ausmacht. Alle Lesarten sind erlaubt. Man kann sich mit guten Argumenten über den Sturm im Wasserglas lustig machen. Man kann aber auch dankbar sein, dass eine exponierte Persönlichkeit nicht nur auf die sozialen Medien einprügelt, sondern den Worten Taten folgen lässt, und sich eben zurückzieht. Man kann sich über eine Berichterstattung ärgern, die Geschnatter mit Relevanz verwechselt. Man kann aber auch dankbar sein dafür, dass ein wirklich wichtiges Thema (die Wirkung sozialer Medien auf uns persönlich, aber auch auf die Gesellschaft, sowie die Verantwortung von Politikern, sich dem digitalen Dialog zu stellen) breit und kontrovers diskutiert wird. Man kann sich darüber wundern, dass dieselben Menschen, die vor fünf Jahren noch jeden Politiker gefeiert haben, der sich auf Twitter getraut hat, nun jeden Politiker feiern, der sich aus den sozialen Medien zurückzieht. Man kann das aber auch als einen konsequenten Reifungsprozess begrüßen.
• Die andere Sicht auf das “Habecken” (SZ)
• Robert Habeck verlässt Twitter und Facebook (Blog von Robert Habeck)
• Heiße und kalte Social Media Nutzung (Twitter)
• Christian Lindner macht einen Podcast (diverse Podcast-Plattformen)
Damit haben wir das Thema dann aber auch ausreichend umfassend behandelt…. https://www.piqd.de/

Ich hatte einmal gehofft und angenommen, dass Piqd eine seriöse Plattform sei, der ich mich anschließen wollte und und auch tat. Was ich jedoch mittlerweile in Frage stelle, da das Unternehmen sich als ziemlich einseitig entpuppte und wirklich kritische Beiträge kaum noch zu finden sind; was an obigem Anschreiben ersichtlich wird. Wie kann eine Plattform, mit einer derart einseitigen Bewunderung eines Politikers und überhaupt einer fast nur noch moralisierenden Berichterstattung sich selbst noch ernst nehmen? Wo bleibt die Berichterstattung zur berechtigten Kritik an dem teils hohlen Geschwätz des neuen Grünen-Gottes?
Piqd protegiert Medien, die eindeutig linksliberal sind und läßt z.B. „Achgut“ oder auch „Bahamas“ gar nicht zu Wort kommen. Auch mit den Genannten muss man nicht immer übereinstimmen, doch um die jetzige politische Deutungshoheit zumindest mal in Frage zu stellen, braucht es grundsätzliche Kritik und kein reaktionäres Verkleistern.

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Rabbi Lord Jonathan Sacks

Die folgende Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche war mir zur Veröffentlichung wichtig, da sie die Sicht des Rabbi Lord Jonathan Sacks auch in deutscher Sprache zugänglich macht.

Wer mich kennt, weiß, dass ich gemäß der Definition des Yuval Noah Hariri in seinem Werk Homo Deus, zu den liberalen Humanisten zählen würde. Insofern können Sie davon ausgehen, dass ich nicht aus einer religiösen Warte argumentiere, aber dennoch eine Toleranz gegenüber einem seriösen englischen Rabbi aufbringen will, da die Menschen ansonsten jeglichen zivilisierten Umgang in den Gesellschaften unmöglich machen.
Immer wieder stellt sich doch die Frage, wie eine respektvolle Auseinandersetzung mit dem Thema der Migration oder Völkerwanderungen oder diverser Kulturen möglich werden kann. Mit Hass und Hetze, ganz gleich ob diese von „rechts“ oder links“, aber auch von der heiligen „Mitte“ ausgeht wird ein Zusammenleben menschlicher Gesellschaften unmöglich. Man darf aber auch fragen, ob es für unser gemeinsames Problem notwendig ist, wieder zu Göttern, einem Gott oder einer zentralen Ideologie zurück zu kehren. Wir sollten die Fehler aus vergangenen Zeiten erkennen und im Austausch von Lösungsansätzen für die Zukunft arbeiten, bzw. kommunizieren.

So empfinde ich auch den Ansatz von Rabbi Lord Sacks interessant und auch „liberale Humanisten“ können wertvolle Denkanstöße mitnehmen. Allerdings halte ich seinen Vorschlag insofern für bedenklich, da er davon ausgeht, dass die Einheimischen einen gemeinsamen Aufbau mit den Ankömmlingen überhaupt wollen. Eine solche Haltung müsste zunächst und vor dem Eintreffen der Neuankömmlinge angelegt werden und die Gäste ihren Status anerkennen.

Kritik ist selbstverständlich erwünscht!

Rabbi-Sacks über „Das Haus, das wir zusammen bauen“

„Wie erhalten Sie eine geschlossene Gesellschaft inmitten einer beispiellosen religiösen und ethnischen Vielfalt? Wie integrieren Sie im Zeitalter der Massenmigration Minderheiten, ohne ihre Identität zu zerstören oder Ihre zu verlieren? Das ist ein zentrales Thema, mit dem sich der Westen heute konfrontiert sieht. Schauen wir uns also an, wie Gesellschaften in der Vergangenheit damit umgegangen sind und wo sie schief gegangen sind.
Die erste war die Art und Weise, wie es Großbritannien und andere europäische Länder im 19. Jahrhundert taten. Ich nenne es das Landhausmodell . Stellen Sie sich vor, hundert Einwanderer tauchen in der englischen Landschaft am Tor eines riesigen Landhauses auf. Der Hausbesitzer, ein Aristokrat, begrüßt die Neuankömmlinge mit einem warmen und einladenden Lächeln. „Wie schön, dich zu sehen“, sagt er. „Es gibt hundert von dir. Ich habe mindestens hundert freie Zimmer. Bitte kommen Sie und bleiben Sie so lange, wie Sie möchten. «Er konnte nicht gastfreundlicher sein. Das einzige Problem ist: Er ist der Gastgeber und Sie sind nur ein Gast. Es ist sein Zuhause, nicht deins.
So fanden Einwanderer im Europa des 19. Jahrhunderts Zuflucht, waren sich jedoch der Außenseiter, Gäste, bewusst. Das ist fehlgeschlagen – nicht in England, sondern in Deutschland, Österreich, Frankreich und anderen europäischen Ländern, die auf die eine oder andere Weise entschieden haben, die jüdischen Gäste wirklich nicht mehr zu wollen. So geschah der Holocaust mit so wenig Protest der Bevölkerung.
In Amerika gab es im neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert ein anderes Modell. Es wurde der Schmelztiegel genannt . In den Topf gingen alle Einwanderer – Iren, Italiener, Juden – und etwas anderes kam heraus. Sie waren alle Amerikaner geworden. Zumindest war das die Theorie. Was tatsächlich geschah, war, dass sie Amerikaner mit Bindestrich ausgaben. Irisch-Amerikanisch, Italienisch-Amerikanisch, Jüdisch-Amerikanisch. Viele von ihnen, vor allem Afroamerikaner, aber auch andere fühlten sich diskriminiert. Anstelle einer einzigen nationalen Identität gab es also viele unzusammenhängende Interessengruppen. Das amerikanische Motto lautete E pluribus unum : „Out of many, one“. Aber es stellte sich heraus, dass es mehr pluribus gab als unum .
In den 70er Jahren entwickelten sich Europa und Amerika zu einem neuen Modell. Das Hotel . Stellen Sie sich hundert Einwanderer vor, die in einer Stadt auftauchen. Die Verantwortlichen der Stadt sagen: „Willkommen. Bitte kommen Sie und übernachten Sie in einem unserer Hotels. Dort leben wir alle. Alles, was Sie tun müssen, ist, die Rechnung zu bezahlen, und Sie können in Ihrem Zimmer alles tun, was Sie möchten, solange der Lärm die anderen Gäste nicht stört. “
Dies war die Strategie, die als Multikulturalismus bezeichnet wird. Es sollte die Probleme des Landhauses und des Schmelztiegels heilen. Nun konnte jeder seine eigene Identität behalten, und zwar unter den gleichen Bedingungen wie Einheimische und Neuankömmlinge. Sie mussten nur die Rechnung bezahlen – Steuern – und dafür hatten sie jeweils ihr eigenes Zimmer und die Hotelservices.
Das einzige Problem ist, dass in einem Hotel niemand gehört. Ein Hotel ist kein Zuhause. Was die Leute verärgert hat, die schon lange dort waren und dachten, sie hätten ein Zuhause. Es war auch katastrophal für jedes Gefühl der kollektiven Identität. Hotelgäste bilden keine Gemeinschaft. Die Dinge, die wichtig sind, machen sie in ihren privaten Räumen. Der Multikulturalismus sollte jeden dazu bringen, sich wie zu Hause zu fühlen, aber am Ende hat sich niemand zu Hause gefühlt. Es sollte zur Integration führen, stattdessen zur Segregation.
Für das einundzwanzigste Jahrhundert brauchen wir also ein neues Modell. Ich nenne es „das Haus, das wir zusammen bauen“. Einhundert Einwanderer tauchen in einer Stadt auf. Die Verantwortlichen der Stadt sagen: „Willkommen. Es tut uns leid, dass wir weder ein Landhaus noch ein Hotel haben. Aber wir haben ein bisschen Land und viele Baumaterialien sowie einige erfahrene Architekten und Elektriker. Also lassen Sie uns gemeinsam ein Haus bauen. “
Die Eingeborenen und Neuankömmlinge arbeiten Seite an Seite zusammen. Während des Baus lernen die Neuankömmlinge die Wege der Einheimischen kennen, und die Einheimischen profitieren von den Fähigkeiten der Neuankömmlinge. Die Neuankömmlinge bewahren viele ihrer alten Bräuche, bringen aber auch ihre einzigartigen Gaben als Beiträge für die Stadt mit und fühlen sich zugehörig, weil sie mit Hilfe der Ureinwohner eigene Häuser gebaut haben, die architektonisch mit den anderen Häusern verschmelzen in der Stadt.
Das Modell der Gesellschaft als Zuhause, das wir gemeinsam errichten, betont mehr Verantwortung als Rechte. Es schätzt Unterschiede, weil sie nicht dazu benutzt werden, uns voneinander zu trennen, sondern sie bedeuten, dass jeder von uns etwas anderes und Besonderes für das Gemeinwohl hat. Die Stadt wächst mit all dem neuen Essen, der Musik und der Mode, die die Neuankömmlinge auf den Marktplatz bringen. Und die Eingeborenen fühlen sich immer noch zu Hause, weil die Neuankömmlinge ihre Arbeitsweise respektieren. Das ist integrierte Vielfalt.
Es ist so viel besser als das Landhaus, der Schmelztiegel und das Hotel, denn Gebäude führt zu Zugehörigkeit. Wenn wir bauen, verbinden wir uns. Die Gesellschaft ist das Zuhause, das wir zusammen bauen.“ (Übersetzung durch Google am 09.01.2019) http://rabbisacks.org/

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Camus und seine Wirkmächtigkeit

Mittlerweile oder immer noch spielt Albert Camus eine bedeutende Rolle in politischen Debatten, mal bewusster oder auch indirekt. Die Beiträge von Daniel Binswanger aus der Weltwoche von 2006 können das sehr gut belegen. Ich hänge sie hier als PDF-Dokumente an:

Camus_Fremder-Freund

Camus

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Populismus

Da es mich bis jetzt sehr verwunderte, dass offenbar kein nennenswerter Publizist oder gar Politiker sich im Sinne einer Aufklärung, die den Namen verdient, mit dem Modebegriff „Populismus“ auseinander zu setzen, freut es mich umso mehr, dass der Hamburger Dramaturg und Publizist Bernd Stegemann sich in einem Interview in der NZZ sehr engagiert äußerte.
Unter dem Titel „Angela Merkel als Erfinderin des einschläfernden Politikstils, den Robert Habeck nun perfektioniert“ geht er auf den in allen Parteien (nicht nur in Deutschland), real existierenden Populismus ein.

https://www.nzz.ch/international/angela-merkel-ist-die-erfinderin-des-einschlaefernden-politikstils-den-robert-habeck-nun-perfektioniert-hat-ld.1446831?mktcid=nled&mktcval=107&kid=_2019-1-7

Obwohl ich im Großen und Ganzen den Aussagen Stegemanns zustimme, sei doch noch hinzugefügt, dass die böswillige Unterstellung fast aller Publizisten „Populismus“ nur beim politischen Feind oder Gegner verortet wird. Das dem nicht so ist, führt er aus.
Etwas außer acht gelassen wird m.E. allerdings, dass für ein großen Teil der Bevölkerung die im Populismus verwendete einfache Sprache geradezu notwendig ist, damit Wahlbürger die höchst komplizierte (Welt)Politik überhaupt noch verstehen können. Sie sind nicht alle Experten, die den Namen verdienen und die eine abstrakte Sprache des Expertentum verstehen können.

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Glaube statt Wissen?

Ich biete dem verehrten Leser oder der Leserin hier einen Beitrag von Ludger Wess, der im Grunde meine Einschätzung über die Zunahme der Metaphysik, des Okkultismus und/oder der Esoterik in der westlichen, besonders aber auch der deutschen Politik bestätigt. . (siehe dazu auch „Deutschland im ideologischen Umbruch? auf diesem Blog)

Der Molekularbiologe beschreibt sehr treffend, dass die so sehr angepriesene Bio-Landwirtschaft, man könnte auch ganz generell von einem Bio-Wahn sprechen trotz guter Ansätze quasi einen religiösen Glauben entwickelt, der letztendlich nicht zum erwünschten Ergebnis führen kann.
Das ist die „Kraft, die stets das Gute will und doch das Böse schafft“. (Umkehrung des Goethe Zitats)
Heute würde man von „Gutmenschen“ sprechen.

Lesen Sie selbst:

Biolandbau: Glaube statt Wissenschaft

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