Amy Coney Barrett

https://numeri249.wordpress.com/2020/09/28/feine-unterschiede/

Dieser Beitrag von Shanto Trdic hat meine volle Unterstützung und ich hätte es nicht besser schreiben können. Daher meinen ausdrücklichen Dank und die Hoffnung, dass in diesem Europa z.B. durch solche Texte die hier herrschenden Vorurteile ein wenig zurecht gerückte werden können.

Wenn jemand interessiert ist an der Rede von Amy Coney Barrett, der kann sie bei Tapfer im Nirgendwo, übersetzt durch Gerd Buurmann , nachlesen.

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„Zweistaatenlösung“ für Israel?

Wie schon so oft, wird nicht nur in Europa, oder besser der EU, ein Thema diskutiert, welches scheinbar zukunftsweisend für die Weltpolitik extrem wichtig scheint. In den Gremien der EU zeichnet sich ab, dass nur diese eine mögliche Lösung des Dauerstreites sei. Da es jedoch bis heute nicht gelungen ist, die sogenannten „Palästinenser“ dahin gehend zu überzeugen, mit den Juden auf dem Gebiet Palästina durch gegenseitige Anerkennung und in Frieden zu leben und somit einen israelischen Staat zu akzeptieren, wird wohl auch eine derartige Utopie nie umgesetzt werden können. Die Autorin Anastasia Iosseliani zeigt am Beispiel von Pakistan auf, warum auch im „Nahen Osten“. (GK)

Einmal ist eine „Zweistaatenlösung“ bereits grandios gescheitert:

Die Katastrophe Pakistan
Der indische Subkontinent wurde 1947 in einen moslemischen und einen hinduistischen Staat geteilt: Das islamische Pakistan ist heute ein Ort der Hoffnungslosigkeit, des staatlichen Versagens und des Fanatismus.

Von Anastasia Iosseliani

1948 gab es einen Teilungsplan und eine Zweistaatenlösung, aus der ein Land entstand, das heute eine Atommacht ist, und in dem religiöse und ethnische Minderheiten benachteiligt und entrechtet werden. In diesem Land kann man wegen (vermeintlicher) Blasphemie von staatlicher Stelle ermordet oder von einem Mob gelyncht werden, was besonders die erwähnten ethnischen und religiösen Minderheiten hart trifft. Dieses Land, von dem ich schreibe, wurde gegründet mit dem Ziel, Schutzmacht einer abrahamitischen Religion zu sein, und ist damit kläglich gescheitert. Bei diesem Staat handelt es sich um die erste Islamische Republik der Welt: Pakistan. Der Name des Landes bedeutet auf Deutsch «Land der Reinen». Denn heute werden in Pakistan nicht nur Christen, Hindus und andere Nicht-Muslime systematisch diskriminiert, sondern auch Schiiten und Ahmadiyya – also Muslime, die sich nicht dem sunnitischen Islam zugehörig fühlen.

Wenn über Pakistan in den Medien berichtet wird, dann geht es meist um Terrorismus, Fanatismus und Elend. Schlicht und ergreifend deshalb, weil in Pakistan sich eine Tragödie an die nächste reiht. Denn nicht nur Minderheiten werden in Pakistan unterdrückt, sondern – wie in fast allen islamischen Ländern üblich – auch Frauen. Das zeigen unter anderem Dokumentarfilme wie «Saving Face», in dem es um Säureattacken auf Frauen geht und «A Girl in the River: The Price of Forgiveness» der mutigen Regisseurin und Frauenrechtsaktivistin Sharmeen Obaid-Chinoy, der von einer jungen Frau handelt, die einen versuchten Ehrenmord ihrer Familie überlebt hat und nun, aufgrund der frauenfeindlichen Gesellschaft in Pakistan, ihrer Familie «vergeben» muss, damit ihr Vater aus dem Gefängnis kommt. Diese Filme zeigen, warum das sogenannte «Land der Reinen» zu den fünf schlimmsten Ländern der Welt gehört, in die man als Frau hineingeboren werden kann.

Pakistan entwickelt sich zunehmend zurück und verelendet. Unter dem religiösen Fanatismus, der auf dem Gebiet der Atommacht herrscht, leiden die religiösen Minderheiten, darunter die Christin Asia Noreen, die auch als Asia Bibi bekannt geworden ist. Asia Bibi, die früher Erntehelferin war und Analphabetin ist, wurde von ihren muslimischen Arbeitskolleginnen verleumdet und der Blasphemie bezichtigt. Dafür verbrachte Asia Bibi fast zehn Jahre in Einzelhaft, immer in der Angst, hingerichtet zu werden. Nachdem das Oberste Gericht Pakistans Asia Bibi freigesprochen hatte, zog der islam-fanatische Mob durch die Straßen und forderte, dass Asia Bibi und die Richter ermordet werden.

Ein Gouverneur, der sich einst für die Freilassung von Asia Bibi eingesetzt hatte, wurde schon ermordet. Salman Taseer, der Gouverneur der Provinz Punjab, wurde von Mumtaz Hussein Qadri, seinem eigenen Leibwächter, ermordet. Für viele fanatisierte Pakistaner ist der inzwischen gehängte Mörder Qadri ein Held, fast 40.000 Menschen nahmen an seiner Beerdigung teil.

Aber es ist nicht nur die Unterschicht, die in Pakistan empfänglich für Fanatismus und Islam-Faschismus ist. Wie der britisch-pakistanische Journalist und Autor Ahmed Rashid schrieb, pflegt der pakistanische Geheimdienst «Inter Service Intelligence» gute Beziehungen zu den afghanischen Taliban. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Der Geheim- und Nachrichtendienst einer Atommacht pflegt gute Beziehungen zu Fanatikern, die dafür bekannt wurden, Menschen zu steinigen! Im Grunde heißt das, dass in Pakistan auch das Militär und der Geheimdienst von Fanatikern gekapert wurden, und somit das «Land der Reinen» nun auf dem besten oder schlechtesten Wege ist, ein «failed state», ein gescheiterter Staat zu werden.

Pakistan ist ein Alptraum, ein Gemenge von korrupten Militärs und Politikern plus islamischen Fundamentalisten, die in Teilen des Landes die Staatsgewalt bereits entmachtet haben, und ein Schurkenstaat sondergleichen, der beweist, dass sogenannte «Zweistaatenlösungen» nicht das Nonplusultra sind, um Konflikte zu befrieden.

Aber aufgrund eines «Rassismus der niedrigen Erwartungen» gegenüber dem islamischen, nicht-westlichen «Land der Reinen» können sich die Machthaber in Islamabad sicher sein, dass nie jemand von Rang und Namen dazu auffordern wird, Pakistan als Staat und seine Bürger, Künstler und Wissenschaftler zu boykottieren. Auch gibt es keine effektive «Pakistankritik», und es kommt auch niemand auf die Idee, das Existenzrecht Pakistans infrage zu stellen. Aktivisten in Pakistan, die sich für Menschen- und Frauenrechte einsetzen, werden kaum unterstützt. Somit kann das Elend in Pakistan weiter gedeihen wie Unkraut.

Währenddessen wird beim arabisch-israelischen Konflikt weiterhin eine «Zweistaatenlösung» propagiert, als ob dies der einzige gangbare Lösungsansatz wäre, und das trotz der Tatsache, dass die «Zweistaatenlösung» bei der Teilung des indischen Subkontinents 1948 nicht zur nachhaltigen Befriedung beigetragen hat.

Aber das kümmert vermeintlich «Progressive» im Westen nicht, die lieber ihr Mütchen am Juden unter den Staaten, Israel, kühlen und sich aufgrund eines tiefsitzenden antisemitischen Ressentiments an den vermeintlichen Fehlern Israels abarbeiteten, statt sich mit dem Elend in Pakistan zu befassen. Somit helfen diese vermeintlich Progressiven den Fanatikern und Antisemiten dabei, an der Macht zu bleiben und diese auszubauen.

Wenn die Situation als solche nicht so tragisch wäre, könnte man darüber lachen. Aber aufgrund der Tatsache, dass Pakistan immer mehr in einer giftigen Mischung aus verschiedenen fortschrittsfeindlichen Ideologien versinkt, besteht nunmehr eine echte Gefahr, dass Terroristen wie die Taliban in naher Zukunft Zugang zu einer Atombombe haben. Ethnische und religiöse Minderheiten nehmen gefährliche Fluchtrouten auf sich, um aus dem «Land der Reinen» zu entkommen, und die Nachbarländer können oder wollen aufgrund von Rassismus gegenüber ihren regionalen Nachbarn auch keine sichere Zuflucht bieten. Dies führt dazu, dass Pakistan am Ende andere Staaten mit seinen Problemen belastet, und das, weil es 1948 unbedingt eine «Zweistaatenlösung» geben musste.

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3 Denk- und Sichtweisen

Da in den derzeitigen Debatten innerhalb der Sozialen Medien mit teilweise sehr unfairen Mitteln diskutiert wird, möchte ich hier einmal drei verschiedene aber dennoch relevante Sichtweisen vorstellen. Es geht auch um das rechts und links ordnen in der der politischen Auseinandersetzung.

Es bleibt dem vergleichenden User überlassen, seine individuellen Schlüsse daraus zu ziehen:

1.: https://numeri249.wordpress.com/2020/06/13/zeitgeist-diktate/


2.: https://www.dushanwegner.com/antifa-gegen-trump/


3.: https://www.kritiknetz.de/ideologiekritik/1311-kritik-der-extremismustheorie

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COVID-19

 

Nun hatte ich mir eigentlich vorgenommen zu der derzeitigen Krise durch COVID-19 keinen Beitrag zu verfassen. Da jedoch das ganze Leben, eben auch meins, sozusagen täglich oder gar stündlich mit Informationen und Auswirkungen durch jene gefüllt sind, möchte ich hier noch meine vorläufige Sicht auf die Krise zumindest ansatzweise darstellen.

Wie Ihr wisst, bin ich kein Wissenschaftler und auch kein Politiker im Sinne von Parteizugehörigkeiten, durchaus jedoch parteiisch im Sinne des Humanismus und auch des Zionismus.

Fast alle Menschen werden ununterbrochen mit Nachrichten gefüttert, die jedoch unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich brauche das nicht weiter auszuführen, da Ihr ähnlich attackiert werdet.

Nun könnte man annehmen, dass angesichts der weltweiten und durchaus auch teils entsetzlichen Auswirkungen, nicht nur im medizinischen, sondern eben auch im kommerziellen Bereich, die Menschen -mit Abstand- zusammenrücken würden, was auch gefordert wird. Allerdings beginnt schon jetzt, in der Hochzeit der Krise, eine indirekte Auseinandersetzung zwischen Interessengruppen und Parteivertreter/innen. Gestern noch hieß es, dass eine neue Zeit nach der Krise zu modellieren sei.

Ich sagte schon in einem anderen Zusammenhang, dass „WIR“ (also die Menschen, die Menschheit) nach der weltweiten Krise sehr wahrscheinlich genau so vergesslich und kontraproduktiv sein würden, wie z.B. vor der Krise. Ich denke auch, dass ein wesentliches Element von uns Menschen der Egoismus ist, welcher das Verhalten von Menschen maßgeblich (nicht nur) steuert.

Ein kleines Beispiel sei hier angefügt:

Wer es sich erlaubt, auch mit Personen, außerhalb der derzeitigen Machtelite mit Personen aus dem „Umfeld der AfD“ zu reden oder gar zu diskutieren, wird quasi automatisch von den Besitzern der „freiheitlichen Demokratie“ ausgesondert und mit ziemlich unwürdigen Begriffen bedacht. Gleichzeitig wird aber aufgefordert, die Spaltung der Gesellschaft zu überwinden. Diesen Spagat schaffen die Merkels, Steinmeier und deren Gefolgschaft (oder „Herde“? -unwürdiger Begriff?) ohne auch nur rot zu werden. Sie haben ja die „richtige“ Erzählung (heute heißt das „Narrativ“).
Andere Ansichten, Blickwinkel werden als „Fake News“ bezeichnet, was sie vielleicht auch manchmal sind. Obwohl genau dieses Prädikat auch von ganz Rechts dem politischen u./o. ideologischen Gegner verpasst wird. Also ein hässliches und langweiliges „Ping Pong“ von ermüdeten Tischtennisspielern.

Als ich heute noch einen Podcast von Düzen Tekkal (Tochter jesidischer Kurden) hörte, wurde in dem durchaus sehr intelligenten Vortrag zur Corona Krise genau dieses Dilemma deutlich. Ich schätze eigentlich Frau Tekkal sehr. Sie machte aber gegen Ende des Vortrags deutlich, wie sehr sie parteiabhängig (CDU) argumentiert. Sie bringt es fertig einerseits zu fordern, dass wir in der Krise gemeinsam und solidarisch agieren sollten oder gar müssen, was meine volle Unterstützung bekommt. Anderseits verlor sie kein Wort, dass dieses „wunderschöne“ Land (Deutschland) keine Regung der Solidarität z.B. mit  Italien offenbarte. Sie betete „Wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin herunter und meinte wohl nur dieses Land. Dann schaffte sie es mitten in einer entsetzlichen Krise viele Menschen (ca. 10% einer Gesellschaft) als Populisten zu bezeichnen, um damit eine Vorlage für die nächste politische Spaltung zu liefern. Geht so Gemeinsamkeit? (Steingarts Morning Briefing – Der Podcast, Episode 431, Der achte Tag#4- Düzen Tekkal: „Die Krise macht ehrlich“)

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Die Freiheit bei Mauthner

Da es in Bezug auf Begriffsdefinitionen diverse Sichtweisen gibt, sei hier zunächst einmal mit Fritz Mauthner begonnen, (* 22. November 1849 in HorschitzBöhmenKaisertum Österreich; † 29. Juni 1923 in MeersburgBadenDeutsches Reich) war ein deutschsprachiger PhilosophSchriftsteller (Belletrist, Essayist) und Publizist.

(aus Wikipedia)

Mauthner_Freiheit

Bitte auf den Link klicken!

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Freiheit

Die Freiheit von Georg Danzer:

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Begriffsverschiebungen!

Celtic, Tribal, Knoten, Symbol, Dreieck

Ob es derzeit überhaupt noch Personen gibt, welche wahrnehmen, dass es in der deutschen Politik oder Gesellschaft Tendenzen gibt, die Freiheit und Demokratie immer mehr einschränken? Der Prozess der Freiheitseinschänkung geht fast unbemerkt über die Bühne. Man (also jene, die über Definitionsmacht verfügen) verändert fast unmerklich die ehemalige Bedeutung der Begriffe, fast in ihr Gegenteil. Z.B. wird immer mehr daran gearbeitet, dass „Rechts“ grundsätzlich etwas Böses oder auch Kriminelles sei. Allerdings ist „Rechts“ oder „Links“ und auch die „Mitte“ nur eine Verortung im politischen System einer Gesellschaft. Die Motivation sollte deutlicher werden, doch die verschwindet meist in Phrasen, die eher an Sandkastenkämpfe erinnern, denn an ernsthafter Auseinandersetzung. Ob denn diese oder jene Motivation DERZEIT sinnvoll für die jeweilige Gesellschaft ist oder sei, wird häufig außer Acht gelassen.
Es ist in unserer Zeit nicht sinnvoll, die deutsche Gesellschaft zurück in die Traditionen oder die Stärkung des Nationalismus zu führen, genauso wenig ist der umgekehrte Vorgang ratsam. Wenn Gleichheit vor dem Gesetz, zur Gleichmacherei angestrebt wird, kann es kaum noch Individualität oder auch Freiheit geben.
Letztlich ist es höchst fragwürdig, wenn mit dem Argument der „Angstmacherei“ argumentiert wird. Denn „Angst“ (im Übrigen eine durchaus sinnvolle Reaktion in bestimmten Situationen) wird von „Rechts“, wie von „Links“ insinuiert. Ob auch die sogenannte „Mitte“ ihren Anteil hat, mag ich derzeit nicht behaupten. Aber auch hier besteht die Gefahr, dass juristische oder kommerzielle Bedürfnisse genutzt werden.

Jedenfalls empfehle ich zu diesem Thema den Beitrag von Dushan Wegner:
https://dushanwegner.com/hauptsache-dagegen/

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Demokratie – democratiam – δημοκρατία – דמוקרטיה

Eine offenbar wichtige Frage in der politischen Situation der Jetztzeit müsste zu Beginn der vielen medialen Veröffentlichungen nach der Definition des Begriffs „Demokratie“ gestellt werden.
Die meisten Parteienvertreter/innen (zumindest in Deutschland) und deren Ideologen nehmen die Demokratie für sich in Anspruch und sprechen diese MACHTFORM der einen oder anderen Partei oder deren Vertreter/innen ganz lapidar ab.
Churchill, der häufig von den meisten (V)erklärern vertreten wird, sprach wohl Folgendes:
„Niemand tut so, als sei die Demokratie perfekt oder die ideale Lösung. In der Tat, wurde gesagt, dass die Demokratie die schlechteste aller Staatsformen ist, ausgenommen alle anderen die von Zeit zu Zeit ausprobiert wurden.“ – Rede vor dem Unterhaus am 11. November 1947
Nimmt man diese Aussage ernst, dann können wahrlich keine Parteien oder deren Anhänger/innen behaupten, sie seien die Demokraten und/oder die anderen nicht.
So wie auch beim Begriff „Volk“ wird man wohl deutlich sagen müssen, dass Begriffe sich teils zum Gegenteil dessen verändern, oder verändert haben, wie sie zu Beginn verstanden wurden.
Vielleicht könnte es ja ratsam sein, sinnvoller von „Macht“ zu sprechen, es sei denn man entschleiert auch diesen Begriff und ordnet ihn ganz klar Personen oder Gruppen zu.

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Hetze zur Feindbild Erzeugung

Da ich ja in den Sozialen Medien ein kurzes Statement zur Thüringen-Wahl bekannt gab, siehe dazu noch mal den Text (unten als Anmerkung wiederholt), möchte hier nur noch meine Auffassung zur derzeit stattfindenden Debatte oder vielleicht besser „Hetze und Feindbild Erzeugung“ in den meisten Medien Deutschlands äußern:
Nie hätte ich für möglich gehalten, dass es zu solcher Hetze ( Hass ist nicht der richtige Begriff, denn der ist das kranke Ergebnis von Hetze in den Köpfen vieler Menschen) der gegnerischen politischen Lager kommen könnte.
„Wir“ sprechen von Demokratie und erleben die Tyrannei einer herrschenden Clique, welche für eine große Zahl von Gesellschaftsmitgliedern undurchschaubar geworden ist. Fast niemand weiß genau, welche Interessen die jeweiligen politischen Meinungen inspirieren. Schlimm ist, dass die Wähler/innen mit Halbwissen an die Wahlurne geführt werden und Parteien präferieren, von denen sie nicht eigentlich informiert werden, was eigentlich die Aufgabe in einem demokratischen (es sei die beste Herrschaftsform bis heute) Bildungssystem sein sollte.
Ähnlich ist es mit dem Entstehen diverser Bewegungen, bei denen nur wenige wirklich wissen, was ihre Führer/innen im Hinter Köpfchen haben. Von den vielen jungen Menschen sind wenige wirklich informiert, geschweige denn wissenschaftlich gebildet.
Nun zeigt sich der Machtkampf von „Links“ gegen „Rechts“ gerade in seiner rücksichtslosesten Form, in der extremsten Weise durch die tätlichen Angriffe von Extremisten beider Seiten und deren „Vordenker/innen“ auch durch Mord und Totschlag. Beide Seiten halten sich nicht an ein Grundgesetz oder gar an die hehre Vorstellung von „Menschenrechten nach christlicher Prägung“ (Von den Menschenrechten islamischer oder asiatischer Verfassung sei hier nicht geschrieben).
Damit wir nun nicht in eine Art Wiederholung des Nationalsozialismus schliddern und vielleicht in einem Öko-Faschismus landen, wäre vielleicht Kritik an beiden Seiten, inclusive einer am Neoliberalismus, notwendig und von der Herrschenden auch zugelassen, anzustreben.
Ob das möglich wird, bleibt zu hoffen, mehr aber auch nicht.

Anmerkung für jene, die meinen Fb-Eintrag nicht gelesen haben.:

Der K(r)ampf um die Macht
Von meiner Seite gibt es zur sogenannten Thüringen Wahl nur diese Anmerkung:
Dieses Wahlergebnis ist entstanden aus dem ganz üblichen Machtgerangel in der Politik. Grundsätzlich geht es um die Orientierung an „linken“ oder „rechten“ Grundeinstellungen. Man könnte auch von progressiven oder regressiven Grundsätzen schreiben. Wie in den USA hauen sich die „linken“ wie „rechten“ Kräfte die Argumente um die Ohren und zwar ohne Rücksicht auf den sogenannten westlichen Wert „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Es geht also um Macht und die erringt man meist nur völlig rücksichtslos. Da werden Begriffe, wie „Demokratie“, „Volk“, „Nation“, „Kultur“ völlig irrwitzig verstanden und gebraucht.
Die einen sind genauso wenig böse oder teuflisch wie die anderen. Sie brauchen die Macht um zu tun, was ihrer Grundüberzeugung entsprechend getan werden muss.
Sinnvoll wäre m.E. nach nur eine rationale und respektvolle (also Achtung vor des anderen Mensch-sein) Auseinandersetzung um den sinnvollen (im Sinne dieses Staates oder der noch nicht vorhandenen Weltgemeinschaft) Weg zu einem in größtmöglicher Gemeinsamkeit definierten Ziel.
Vielleicht ist das aber derzeit nicht möglich, da, wie mir scheint, wir dazu nicht in der Lage sind. Wir befinden uns offenbar in einem Krieg, in dem Begriffe zu Waffen wurden.

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Der Islam und seine Methoden

Ein Stück Aufklärung.

Hiermit leite ich einen Beitrag mit der Bitte um weitere Verbreitung weiter.
Kaum eine Bloggerin, die mit solcher Sorgfalt arbeitet, beobachtet und recherchiert, zum Einfluss islamistischer Unterwanderung der christlich und laizistischen Gesellschaften in Europa.
https://vunv1863.wordpress.com/2020/01/31/efomw-feministisches-tarngewand-der-muslimbruderschaft/

Allerdings sollen hier auf keinen Fall alle Muslime in eine „Schublade“ befördert werden. Doch scheint es mir sehr sinnvoll diese Thematik im Sinne der Kritischen Theorie kontinuierlich zu bedenken. Die Hinweise und überhaupt die Recherchearbeiten von Frau  Marshall fordern geradezu auf, die Entwicklungen der Integrationsbemühungen in der deutschen Gesellschaft genauer zu beachten. Das sollte auch in den Parteien beachtet werden, was scheinbar nicht der Fall ist.

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