Die Ohnmacht der Roma

„Ein neuer Bericht des Menschenrechtskommissars des Europarats hebt die anhaltende anhaltende Diskriminierung der Roma, Ashkali und Kosovoägypter hervor.“ (romakosovo-info.com)

Der Trierische Volksfreund vom 4. August berichtet im Lokalteil Wittlich unter der etwas irre führenden Überschrift „Wohnwagen-Kolonie bricht Zelte ab“ von der traurigen Realität der Vertreibung der Sinti und Roma von dem Wohnwagen-Stellplatz in Wittlich. Der Titel suggeriert Freiwilligkeit. Davon kann aber keine Rede sein, denn sie müssen räumen.

Nun gibt es das Elend der Vertreibung der Sinti und Roma bekanntlich im gesamten europäischen Raum, mehr oder weniger brutal und gegen jedes Gefühl der Humanität gerichtet.

Es ist noch nicht lange her (am 26.5.’09), da hat man in Hessen einen Roma aus dem Kreis seiner Lebensgefährtin und der gemeinsamen Kinder gerissen und in das Kosovo ausgewiesen. In Berlin wurden im vorigen Monat etliche Roma aus dem Parkgelände verwiesen und dies ohne einer aus meiner Sicht vertretbaren Alternative.

Ich bin interessiert, wie man hier im Landkreis Bernkastel-Wittlich mit den zugewanderten Sinti und Roma verfahren wird. Schickt man sie weiter, wenn ja wohin oder gibt es Ansätze einer menschlich und sozial angemessenen Alternative?

 

Gerhard A. Kern (2. Vorsitzender)

Sozial-Management e.V.

Dörrwiese 2

54497 Morbach-Merscheid“

Über Gerhard A. Kern

Geboren kurz vor dem Ende des national-sozialistischen 3. Reiches, als Kind unterprivilegierter Eltern. Der Vater als Unteroffizier in Russland verschwunden. Einfache Schulausbildung, Handwerkslehre, Erzieher, autodidaktische Schulungen, Anarchist, pädagogischer Heimleiter in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Autor und Referent, Verleger eines Selbstverlages, politisch internationalistisch und linksliberal. Motto: "Jede Wahrheit ist zu hinterfragen und Kritik sollte und darf immer schonungslos sein!"
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