Islam – Der Streit geht in die nächste Runde

Der Meinungsredakteur der TAZ, Daniel Bax, hat im Online-Portal seiner Zeitung seine Meinung ausgiebig dargestellt und heizt weiter das Strohfeuer in deutschen Medienlandschaften mit an. Wahrlich heiß geht es her und Beleidigungen gehören zum „guten“ Ton. Islamkritik bei den Anderen wird in Anführungszeichen gesetzt, womit deutlich gemacht werden soll, daß der Schreiber die bessere, empirische Sicht der Dinge hat. Bax, Assheuer und Seidle gegen Broder und Kelek, usw. usf.

Sicher sind auch bei unserem Meinungsjournalisten einige richtige Fragen aufgeworfen, bei denen es lohnt etwas näher hin zu sehen. Dazu müßte man aber den Islam tatsächlich gut kennen:

„Der Islam gründet auf dem Koran, der für die Gläubigen als das unverfälschte Wort Gottes die ranghöchste Quelle des Glaubens darstellt.

Die zweite Erkenntnisquelle neben dem Koran sind die Worte und Handlungen (Sunna) des Propheten Mohammed, des „Gesandte[n] Gottes und Siegels der Propheten“[5] (Sure 33:40).“ http://de.wikipedia.org/wiki/Islam

Mohammed erhält durch den Erzengel Gabriel den Kran als göttliche Offenbarung.

Mohammed erhält durch den Erzengel Gabriel den Koran als göttliche Offenbarung.

Ein guter Tipp für die Menschen, die ob der fanatisch ausgeführten Debatte zum Thema nun verunsichert sind, ist das List Taschenbuch Versiegelte Zeit von Dan Diner. Dieses 2007 erschienene Taschenbuch beschreibt auf 287 Seiten den Islam, den Islamismus und die islamische Zivilisation in kritischer und doch sehr behutsamer Weise und kann durchaus deutlich machen, warum im Orient die Stagnation die vormal statt gefunden habende Entwicklung beendet hat und damit dem fanatischen Islamismus den Weg bereitete. Diner zeigt aber auch Wege zu einer Überwindung der schlimmen Situation von heute auf. Wenn die Streithähne sich diese Ansicht zu eigen machen könnten, wäre Muslimen und ihren Gegnern auch im Sinne der Aufklärung geholfen.

Vielleicht wäre es zumindest mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Über Gerhard A. Kern

Geboren kurz vor dem Ende des national-sozialistischen 3. Reiches, als Kind unterprivilegierter Eltern. Der Vater als Unteroffizier in Russland verschwunden. Einfache Schulausbildung, Handwerkslehre, Erzieher, autodidaktische Schulungen, Anarchist, pädagogischer Heimleiter in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Autor und Referent, Verleger eines Selbstverlages, politisch internationalistisch und linksliberal. Motto: "Jede Wahrheit ist zu hinterfragen und Kritik sollte und darf immer schonungslos sein!"
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