Zukunft mit KI

Derzeit gehen Theorien aus diversen politischen Lagern um, die sich mit den Analysen zur menschlichen Zukunft befassen. Nach dem bekannten Muster, „ich sehe die Welt aus meiner Perspektive“, stellen Intellektuelle Zukunftszenarien in Aussicht oder bedenken Möglichkeiten, wie denn ein Worst case verhindert werden können. Ihre Theorien haben großen Zulauf und die Werke den entsprechenden Absatz.

Bei allen mir begegneten Thesen fällt auf, dass sie sehr viel richtige Ansätze aufzeigen, jedoch immer von Grundlagen ausgehen, die jeweils grundverschieden sind.
Die Betrachtungen des Israelis Harari geht davon aus, dass die augenblickliche (21. Jahhundert) Technikentwicklung, hin zur KI und der Vervollkommnung der Bio- und Gentechnik die maßgebliche Rolle für die künftige Entwicklung sind.

Siehe hierzu auch:
https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2018/10/yuval-noah-harari-technology-tyranny/568330/

Literatur-Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa vermutet: «Wir leben in einer Ordnung, in der Kapitalismus und Sozialismus zunehmend verschwimmen»
Die liberalen Demokratien befinden sich nach Llosa in einer tiefen Krise. die politischen Eliten seien Teil des Problems statt der Lösung. Mario Vargas Llosa kritisiert unsere „frivole Gegenwart“ und empfiehlt den Liberalismus als geeignetes Gegenmittel um der Zerfall oder die Krise aufzuhalten.

Siehe dazu:
https://www.nzz.ch/feuilleton/mario-vargas-llosa-kapitalismus-und-sozialismus-werden-eines-ld.1445390

Der „Kritiknetz“ Autor Paul Stegemann zeigt mit seinem sehr interessanten Aufsatz dort, welche „Massenpsychologie“ die Gesellschaften in der aktuellen Zeit und dies eben auch weltweit beeinflussen könnten.  Die durchgesetzte psychische Verfassung einer Nation/ eines Volkes lässt quasi jede Lenkung in diese oder jene Richtung zu.

Siehe dazu:
https://www.kritiknetz.de/neuerechte/1427-zur-massenpsychologie-des-faschismus

Gerade eben (23.12.2018) wird von einer deutschen Webseite verkündet, das ein neuer Präsidentschaftskandidat für 2020 in den USA, Andrew Yang, ein Grundeinkommen für die zukünftige Gesellschaft fordert. Dies, weil er davon ausgeht, dass die rasante Entwicklung der KI viele Mensche ins Abseits beförderen könnte.
Siehe dazu:
https://vrodo.de/wegen-ki-us-praesidentschaftskandidat-fordert-bedingungsloses-grundeinkommen/

Über Gerhard A. Kern

Geboren kurz vor dem Ende des national-sozialistischen 3. Reiches, als Kind unterprivilegierter Eltern. Der Vater als Unteroffizier in Russland verschwunden. Einfache Schulausbildung, Handwerkslehre, Erzieher, autodidaktische Schulungen, Anarchist, pädagogischer Heimleiter in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Autor und Referent, Verleger eines Selbstverlages, politisch parteiisch aber zur Zeit in keiner Partei. Motto: "Jede Wahrheit ist zu hinterfragen und Kritik sollte und darf immer schonungslos sein!"
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